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BEWERTUNG ZU LG NAS N2B1-DB2

LG NAS N2B1-DB2

LG NAS N2B1-DB2

  • Kapazität: 1 TB
  • Formfaktor: 3,5''
  • Festplattenanschluss: SATA
  • Raid: RAID 0, RAID 1, JBOD, RAID 0+1
  • Schnittstellen:1x LAN, 3x USB, 1x eSATA

Das Produkt "LG NAS N2B1-DB2" wurde 3 mal bewertet.

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Snowman

 

Gutes solides NAS mit einigen intelligenten Features

11100
Kaufempfehlung von Snowman

Das N2B1 kommt in einem recht kompakten Gehäuse mit den Abmaßen 230 mm Höhe x 162 mm Breite x 165 mm Tiefe.
Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, macht aber einen recht gut verarbeiteten Eindruck. Dieser wird auch durch das solide Gewicht von gut 5kg unterstützt.
Neben dem 2-zeiligen Display, über die das NAS seine Betriebszustände anzeigt, befinden sich an der Vorderseite des Gehäuses noch einige Taster für Start, Setup und die Auswurftaste für den Blueray-Brenner.
Die Front des Gehäuses ist in Wirklichkeit eine Klappe, über die man ohne Probleme an die beiden Laufwerksschächte für die zwei Festplatten kommt. Die beiden Festplatten sitzen jeweils in einem Hotswap-Rahmen, der ebenfalls einen sehr soliden Eindruck hinterlässt. Das Herausziehen und Einstekcen der Platten über die Hotswap-Rahmen funktioniert ohne jegliches Hakeln.
Die Rückfront des Gehäuses bietet Anschlüsse für Strom, Gigabit-Ethernet, 2xUSB 2.0 und eSATA. Ein weiterer USB 2.0 Anschluss verbirgt sich neben einem 4in1 Kartenleser im Deckel des Gehäuses, und wird bei leichtem Druck nach oben freigegeben. So muss man nicht erst umständlich an der Rückseite rumwerkeln, wenn man mal eben eine mobile Festplatte, oder eine Speicherkarte aus einer Digitalkamera anschließen möchte.

Die Installation des NAS ist denkbar einfach. Nach dem Verbinden des Gerätes mit dem beiligenden externen Netzteil und dem Ethernet-Netzwerk wird der server mit einem Druck auf die Starttaste auf der Vorderseite hochgefahren. Nach einem kurzen Moment bestätigt das Gerät mit einem Piepton, dass der Bootvorgang abgeschlossen ist. Nun muss die Installations-CD im PC eingelegt werden und das Programm "NAS Detector" installiert werden. Nachdem das Programm installiert und gestartet wurde, führt dieses einen Suchlauf nach dem NAS im Netzwerk durch. Wenn das Gerät gefunden wurde, wird es in einer Übersicht mit den momentanen Netzwerkeinstellungen (IP-Adresse, Subnet Mask, Gateway, etc.) angezeigt. Diese Einstellungen lassen sich nun an das vorhandene Netzwerk anpassen, wobei die Änderungen erst nach Eingabe eines berechtigten Benutzers mit Passwort akzeptiert werden. Leider ist die Angabe des werksseitigen Admin-Benutzers und des zugehörigen Passwortes gut im Handbuch versteckt. Jedoch hätte man auf "admin" "admin" auch selbst kommen können.

Nach dem das NAS nun für das Netzwerk konfiguriert wurde, kann man über den Button "Open Web Menu" im NAS Detector Programm direkt auf die Weboberfläche zugreifen. Hier lassen sich vielfältigste Einstellungen vornehmen (Benutzer und Gruppen anlegen, Ordner und Berechtigungen, Server-Funktionen aktivieren, Systemzeit einstellen, RAID-Konfiguration, Daten auf Blueray brennen etc.).

Neben der einfachen Nutzung als Datenspeicher mit RAID-Funktion, bietet das N2B1 auch einige Serverfunktionen, wie z.B. iTunes, DLNA, oder Time Machine (für MAC). bei den Einstellungen für den iTunes-Server kann man jedoch nur diese Funktion aktivieren oder deaktivieren. Weitere Informationen findet man leider auch nicht im recht spärlichen Handbuch. So brauchte es einige Zeit um Herauszufinden, dass man auf dem Laufwerk im Ordner Services den Ordner iTunes neben einigen anderen Ordnern findet. Werden nach der Aktivierung des iTunes-Services hier Musikdateien abgelegt, können diese einfach mit der iTunes-Software von jedem PC im Netzwerk abgespielt werden. Die Software auf dem PC erkennt sofort den im Netzwerk vorhandenen Server.

Beim DLNA-Server ist es ähnlich, wobei hier immerhin die Möglichkeit besteht, über die Weboberfläche den zu verwaltenden Ordner auszuwählen. Somit handelt es sich wirklich nur um einen rudimentären Mediaserver, der keine Möglichkeit bietet Sortierkriterien zu verändern oder eine Menüstruktur für Mediendaten anzulegen. Da bietet ein Twonky-Mediaserver deutlich mehr. Das Zusammenspiel mit dem Windows Mediaplayer 12 funktionierte allerdings reibungslos. Die im angegebenen Ordner vorhandenen Mediendateien wurden anstandslos erkannt und bei Bedarf wiedergegeben.

Wie schon anfangs erwähnt, bietet das N2B1 neben seinem Plattenspeicher auch einen Bluray-Brenner. Diese macht jedoch nur als Datensicherungslaufwerk Sinn. Zum Abspielen von Bluerays am Fernseher ist dieses wohl eher unpraktisch, will man doch nicht ständig zum NAS laufen, wenn man mal eben die Blueray wechseln möchte, es sei denn, man hat das LG im Wohnzimmer stehen. Das wäre von den Laufgeräuschen und der Optik her durchaus möglich.

Fazit:
Gutes solides NAS mit einigen intelligenten Features. Die Media-Serverfunktionen sind eher rudimentär und für größere Sammlungen weniger geeignet.

Verfasst am 1.04.2010 um 16:06 Uhr 1 hilfreich0 nicht hilfreich
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